Deutsche Zinshaus Gesellschaft mbH
11/11/2025

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Von der Krise zur Struktur

Seit 2023 steigt die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland. Besonders betroffen dabei ist die Bau- und Immobilienbranche. Auch 2025 bleibt das Umfeld anspruchsvoll: Der Refinanzierungsdruck wächst, Banken müssen ihre Strategien neu ausrichten.

Genau in diesen Herausforderungen sehen wir aber auch Chancen:

🏛️ Banken setzen auf Umsetzungskompetenz: Anstelle des höchsten Gebots zählt zunehmend die Fähigkeit, Projekte erfolgreich zu realisieren. Wer überzeugende Sanierungspläne, sichtbaren Baufortschritt und durchdachte Vermietungsstrategien vorweisen kann, erhält den Zuschlag.

💰 Alternative Finanzierungswege: Projekte mit stabilen Cashflows, nachhaltigen Konzepten und realistische LTVs finden weiterhin Kapital. Modelle wie Mezzanine-Kapital, Club-Deals oder bilaterale Vereinbarungen können Finanzierungslücken schließen.

🌱 B- und C-Städte bieten attraktive Rahmenbedingungen: Hohe Nachfrage, geringe Neubautätigkeit und dynamische Mieten schaffen gute Voraussetzungen für langfristige Wertsteigerung – vorausgesetzt, die Objekte werden aktiv weiterentwickelt, etwa durch energetische Sanierungen.

🏡 Regulierung als Selektionsmechanismus: Banken müssen sich von riskanten Engagements trennen. Davon profitieren Investoren mit nachhaltigen Strategien, ESG-Fokus und klaren Dekarbonisierungspfaden, die ihre Finanzierungschancen verbessern.

Ab 2026 werden standardisierte Prozesse, ESG-fähige Konzepte und stabile Cashflows den Markt prägen. Für Investoren mit Kapital, Erfahrung und Mut entsteht damit ein kalkulierbares, chancenreiches Umfeld.

Unser Geschäftsführer Moritz Kraneis beleuchtet die Entwicklungen ausführlich in seinem Gastbeitrag „Insolvenzen als Chance im Immobilienmarkt“ für Springer Professional.

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